
Bereits der Aufstieg war Teil des Erlebnisses. „Ein bisschen anstrengend darf es schon sein“, richtete sich der Pastoralassistent mit einem Schmunzeln an die Kinder. Doch gerade das gemeinsame Unterwegssein mache den Weg besonders wertvoll. Mit Freunden und der Familie zu wandern bedeutet, sich gegenseitig zu motivieren, einander zu helfen und gemeinsam ans Ziel zu gelangen – eine Erfahrung, die sich auch auf das tägliche Leben übertragen lässt.
In seiner Ansprache betonte er die Schönheit der Schöpfung und die besondere Nähe zu Gott, die viele Menschen in den Bergen verspüren. Die Natur mit ihren Wiesen, Wäldern und Gipfeln lädt dazu ein, innezuhalten, dankbar zu sein und Gottes Gegenwart bewusst wahrzunehmen.
Der Berggottesdienst stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Gemeinsam wurde gebetet, gesungen und Gott für die Schönheit der Natur, die Gesundheit, die Freundschaft und den Zusammenhalt gedankt. Gleichzeitig wurden Bitten für alles ausgesprochen, was das Leben bereichert und Hoffnung schenkt.
Die feierliche Atmosphäre auf der Zwerenalp, die herrliche Aussicht und das Miteinander machten den Gottesdienst erneut zu einem besonderen Erlebnis. Die Besucherinnen und Besucher genossen im Anschluss noch das gemütliche Beisammensein bei einer ausgiebigen Brotzeit und machten sich anschließend auf den Heimweg über Stock und Stein.
Der Berggottesdienst auf der Zwerenalp zeigte einmal mehr, dass der Glaube nicht nur in Kirchen, sondern auch unter freiem Himmel lebendig erfahrbar wird – dort, wo Natur, Gemeinschaft und Dankbarkeit auf besondere Weise zusammenfinden.
Tanja Jaritz