Kräuter für Kräutler - GESEGNETE KRÄUTER an Himmelfahrt für Projekte in Brasilien
Es duftet nach Salbei, Lavendel, Minze und anderen Kräutern und Blumen. Traditionell werden an Maria Himmelfahrt, Kräuter-Sträußle in den Kirchen gesegnet. Das ist ein alter Brauch, er soll Segen für die Familie und im Haus bringen. In einem Kräuterbüschel sollen mindestens 7 Kräuter sein – vielmals als Herzstück eine Königskerze, wenn der Strauß selbst gebunden wird. Im vergangenen Jahr wurden beim Kräutersträußle-Binden im Pfarrheim 50 verschiedene Kräuter und Blumen gezählt. Die Blumen und Kräuter, stehen für Maria, die Mutter Gottes, die im Blumen- und Kräutermeer liegend in den Himmel aufgenommen wurde. Der Name Maria Himmelfahrt ist umgangssprachlich für Marias Aufnahme in den Himmel als Erste der Erlösten.
Wenn ein „Krüterstrüüssle“ verblüht oder vertrocknet ist, wird es verbrannt und kann so in Rauch aufgehen. Kräuter haben eine hohe gesundheitsfördernde Wirkung.
Auch den einzelnen Farben werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, man sagt:
Blaue Blüten gegen Gewitter und Blitze;
Rote Blüten gegen Flammen und Hitze;
Weiße Blüten sollen Wasser und Hagel fernhalten
und gelbe eine gute und stabile Gesundheit erhalten.
Die Pfarrkirche in Hirschegg ist der Hl. Mutter Anna, der Mutter Mariens, geweiht und seit vielen Jahren bringen Frauen Kräuter ins Pfarrheim, binden dort wohlriechende Sträuße und nach dem Gottesdienst können die Bunde gegen eine Spende mitgenommen werden. Im vergangenen Jahr wurden beim Kräutersträußle-Binden im Pfarrheim 50 verschiedene Kräuter und Blumen gezählt.
Die Spenden für die Kräuterbüscherl erhält auch in diesem Jahr Bischof Erwin, Kräutler em. für Projekte am Xingu/Amazonas.
Sieglinde Kessler